Kommunalwahl am 13.09.2026 · noch 35 Tage
Wahlprogramm 2026–2036 · Kommunalwahl am 13. September 2026

Handlungsfähig und bezahlbar

Unser Programm ist auf zehn Jahre angelegt: konkrete Ziele für Adendorf und Erbstorf, ehrlich finanziert und öffentlich nachvollziehbar. Jeder Punkt sagt, was passiert und wer es bezahlt.

Vorwort

Adendorf und Erbstorf sind Orte, in denen Menschen gerne leben – und das soll so bleiben. Wir, Die Unabhängigen-ABAE, sind eine unabhängige Wählergruppe. Wir treten an, weil wir überzeugt sind: Gute Kommunalpolitik braucht keine Parteidisziplin, sondern Sachverstand, Offenheit und den ehrlichen Willen, Dinge besser zu machen.

Dieses Wahlprogramm ist das Ergebnis eines gemeinsamen Arbeitsprozesses. In einem Workshop haben wir uns gefragt:

Wie sollen Adendorf und Erbstorf 2036 aussehen?

Was muss sich ändern – und was müssen wir beibehalten und bewahren?

Die Antworten haben wir in neun Themenfeldern gebündelt, die unser politisches Handeln in der kommenden Wahlperiode leiten werden.

2036 ist dabei unser Horizont, keine Wartezeit – was früher möglich ist, setzen wir früher um.

Wir machen keine Versprechen, die wir nicht halten können. Was wir versprechen: Transparenz darüber, was geplant ist, wie es finanziert wird und warum bestimmte Prioritäten gesetzt werden. Wir wollen eine Gemeindepolitik, die aus einem Guss wirkt – nicht reaktiv und kleinteilig, sondern vorausschauend und planvoll.

Lesen Sie, was uns antreibt. Und sprechen Sie mit uns.

Wer wir sind

Die Unabhängigen-ABAE (Aktive Bürger und Bürgerinnen Adendorf und Erbstorf) sind seit über zehn Jahren die unabhängige Wählergruppe in Adendorf und Erbstorf. Wir sind keine Partei. Wir haben kein Parteiprogramm, das uns von außen vorgeschrieben wird. Unsere Positionen entstehen vor Ort – durch Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, durch die Auseinandersetzung mit lokalen Themen und durch unsere eigene Erfahrung in der Kommunalpolitik.

Eines unserer langjährigen Kernanliegen ist die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung (Strabs). Wir sind überzeugt: Straßen sind Gemeinschaftseigentum und müssen aus dem allgemeinen Haushalt finanziert werden – nicht durch Sonderbelastungen einzelner Anwohnerinnen und Anwohner.

Wir stehen für:

  • Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger
  • Transparenz in allen Entscheidungen
  • Sachlichkeit
  • Pragmatische Lösungen

Unser Leitmotiv für 2036

Alle neun Themenfelder dieses Programms folgen einem gemeinsamen Leitbild:

2036 ist Adendorf handlungsfähig und bezahlbar, weil Prioritäten, Finanzierung und Umsetzung transparent und solide organisiert sind.

  • Handlungsfähig bedeutet: Die Gemeinde kann investieren, reagieren und gestalten – weil Finanzen, Verwaltung und politischer Wille ausgerichtet sind.
  • Bezahlbar bedeutet: Die Kosten des Gemeindebetriebs werden fair und nachvollziehbar verteilt.
  • Transparent bedeutet: Jede Entscheidung ist für alle nachvollziehbar – woher das Geld kommt, wohin es fließt und welche Alternativen es gab.

Unsere Kernforderungen

Diese acht Themen sind unser politisches Herzstück. Die Positionen, für die wir mit besonderem Nachdruck eintreten. Sie ziehen sich als roter Faden durch das gesamte Programm und werden uns in jeder Gemeinderatssitzung leiten.

Diese Kernforderungen beschreiben wie sich unsere Gemeinde in der Zukunft entwickeln soll:

Im Programm kennzeichnen wir zwei Prioritätsstufen — alle übrigen Punkte sind konkrete Einzelmaßnahmen:

  • Kernforderung Themen, für die wir brennen
  • Schwerpunkt Wichtige Ziele mit hoher Priorität
  • Ohne Kennzeichnung Konkrete Einzelmaßnahmen

Solider Haushalt

1.1 Zukünftig gibt es eine öffentlich nachvollziehbare Prioritätenliste: Alle sehen, was zuerst kommt – und warum. Bewertungskriterien sind dabei: Kosten, Umsetzungsdauer und konkreter Nutzen für die Gemeinschaft. Frage stellen
1.2 Keine Leuchtturmprojekte: Was gebaut wird, muss funktionieren, nicht beeindrucken – zweckmäßig und sparsam. Frage stellen

Wirtschaft & Gewerbe

2.1 Das Gewerbegebiet Elba/K30 ist entwickelt und schafft Flächen für Gewerbebetriebe: nachhaltig und energetisch durchdacht geplant – mit PV, Wärmepumpen, Sektorenkopplung, zentralem Batteriespeicher und Regenwassermanagement – erschlossen, vermarktet und wirtschaftlich tragfähig. Frage stellen

Moderne Verwaltung & Transparenz

3.1 Bürgerinnen und Bürger erleben eine Verwaltung, die schnell, klar und serviceorientiert arbeitet. Der Schlüssel dazu ist eine klare Digitalisierungsstrategie: Sie macht Abläufe effizienter und Services zugänglicher, ohne jemanden dabei zurückzulassen. Frage stellen
3.2 Transparenz ist Standard: Betroffene Bürgerinnen und Bürger werden frühzeitig informiert, Entscheidungen von Rat und Verwaltung sind durch verständliche Beschlussvorlagen und sichtbare Abwägungen nachvollziehbar. Frage stellen

Straßen, Verkehrssicherheit & Mobilität

4.1 Die Straßenausbaubeiträge sind abgeschafft: Straßen sind Gemeinschaftseigentum und werden über den Gemeindehaushalt finanziert und nicht durch Sonderbelastungen einzelner Anwohnerinnen und Anwohner. Frage stellen

Klima, Energie, Umwelt & Ortsqualität

5.1 Bis 2036 sind gemeindliche Flächen spürbar entsiegelt. Dadurch kann sich das Ortsklima verbessern, Wasser kann versickern, Hitzeinseln nehmen ab. Frage stellen
5.2 Neue und umgestaltete Flächen schaffen Aufenthaltsqualität: informelle Treffpunkte, Grün und Schatten. So fühlt sich der Ort besser an. Frage stellen
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Solider Haushalt

Planvoll steuern statt Tagesgeschäft

Wer in der Gemeinde etwas gestalten will, braucht finanzielle Handlungsfähigkeit. Dafür ist ein disziplinierter, transparenter Haushalt die Grundvoraussetzung. Wir wollen weg von Einzelanträgen und Tagesgeschäft hin zu planvoller Steuerung mit klaren Prioritäten.

Gleichzeitig stehen wir für eine faire Lastenverteilung: Investitionen, die allen nutzen, dürfen nicht auf den Schultern einzelner Anwohnerinnen und Anwohner liegen. Die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung (Strabs) und die Finanzierung des Straßenausbaus über den Gemeindehaushalt ist für uns ein konkreter Prüfstein dieser Haltung.

Für die Zukunft stellen wir uns den Umgang mit den Finanzen der Gemeinde wie folgt vor:

1.1 Kernforderung Zukünftig gibt es eine öffentlich nachvollziehbare Prioritätenliste: Alle sehen, was zuerst kommt – und warum. Bewertungskriterien sind dabei: Kosten, Umsetzungsdauer und konkreter Nutzen für die Gemeinschaft. Frage stellen
1.2 Kernforderung Keine Leuchtturmprojekte: Was gebaut wird, muss funktionieren, nicht beeindrucken – zweckmäßig und sparsam. Frage stellen
1.3 Schwerpunkt Große Projekte werden nur beschlossen, wenn Finanzierung, Folgekosten und Alternativen offen und verständlich dargestellt sind – z. B. beim Straßenausbau. Frage stellen
1.4 Schwerpunkt Gegenfinanzierung ist Standard: Zu jeder Maßnahme ist klar, wie sie bezahlt wird und welche Spielräume bleiben. Frage stellen
1.5 Schwerpunkt Fördermittel folgen dem Bedarf, nicht umgekehrt: Wir bauen, was gebraucht wird – nicht, was gerade gefördert wird. Frage stellen
1.6 Entscheidungen wirken "aus einem Guss": weniger Einzelanträge, mehr planvolle Steuerung mit Konzepten und Meilensteinen. Frage stellen
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Wirtschaft & Gewerbe

Wertschöpfung bleibt im Ort

Adendorf steht im Standortwettbewerb mit Lüneburg, Scharnebeck und Bardowick. Betriebe, Arbeitsplätze und Steuerkraft hängen davon ab – und damit auch der finanzielle Spielraum der Gemeinde. Wir wollen den Standort aktiv und attraktiv entwickeln, damit sich Betriebe hier ansiedeln können. Dabei gehen wir strategisch vor: Wir werben aktiv um Betriebe, die zu Adendorf passen, schaffen gute Bedingungen und unterstützen bestehende Betriebe beim Wachsen.

Gleichzeitig denken wir Wirtschaftsentwicklung auch innerhalb des Ortes: Nahversorgung, Einzelhandel und die sinnvolle Nutzung freiwerdender Gewerbeflächen für Wohnbebauung sind Themen, die wir strategisch angehen wollen.

So soll sich der Wirtschaftsstandort Adendorf bis 2036 entwickeln:

2.1 Kernforderung Das Gewerbegebiet Elba/K30 ist entwickelt und schafft Flächen für Gewerbebetriebe: nachhaltig und energetisch durchdacht geplant – mit PV, Wärmepumpen, Sektorenkopplung, zentralem Batteriespeicher und Regenwassermanagement – erschlossen, vermarktet und wirtschaftlich tragfähig. Frage stellen
2.2 Schwerpunkt 2036 ist Adendorf als Standort konkurrenzfähig zu Lüneburg, Scharnebeck und Bardowick – Betriebe kommen, bleiben und schaffen lokale Wertschöpfung. Frage stellen
2.3 Schwerpunkt Gezielte Wirtschaftsförderung für kleine Betriebe und Startups, z. B. durch die Entwicklung eines Gründungszentrums. Frage stellen
2.4 Schwerpunkt Wirtschaftsentwicklung zahlt direkt auf die Gemeinde ein: Neue Betriebe schaffen Arbeitsplätze vor Ort, stärken die Gewerbesteuerbasis und binden Kaufkraft im Ort. Dazu schaffen wir Flächen und geben Betrieben die Möglichkeit zum Wachsen. Frage stellen
2.5 Freiwerdende Gewerbeflächen im Ortskern sollen einer Nutzung zugeführt werden, die der Ortsentwicklung zugutekommt – etwa Wohnbebauung, Nahversorgung, Gesundheits- und Arztflächen, Treffpunkte oder Grünflächen. Frage stellen
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Moderne Verwaltung & Transparenz

Schnell, klar, serviceorientiert

Gute Verwaltung ist keine Selbstverständlichkeit – sie muss aktiv gestaltet werden. Wir wollen eine Gemeindeverwaltung, die schnell, klar und serviceorientiert arbeitet. Und wir wollen, dass politische Entscheidungen für alle nachvollziehbar sind.

So stellen wir uns Verwaltung und politische Entscheidungen bis 2036 vor:

3.1 Kernforderung Bürgerinnen und Bürger erleben eine Verwaltung, die schnell, klar und serviceorientiert arbeitet. Der Schlüssel dazu ist eine klare Digitalisierungsstrategie: Sie macht Abläufe effizienter und Services zugänglicher, ohne jemanden dabei zurückzulassen. Frage stellen
3.2 Kernforderung Transparenz ist Standard: Betroffene Bürgerinnen und Bürger werden frühzeitig informiert, Entscheidungen von Rat und Verwaltung sind durch verständliche Beschlussvorlagen und sichtbare Abwägungen nachvollziehbar. Frage stellen
3.3 Schwerpunkt Die vorhandenen Konzepte greifen ineinander: Was im Klimaschutzkonzept, im Verkehrsentwicklungsplan, in Bebauungsplänen, im Spielplatzkonzept und im Sportentwicklungsplan steht, wird nicht getrennt voneinander abgearbeitet, sondern nach einer gemeinsamen Strategie umgesetzt. Wenn eine Straße saniert wird, denken wir Entsiegelung, Schulweg und Aufenthaltsqualität gleich mit. Frage stellen
3.4 Bedarfsgerecht werden Ausbildungsstellen geschaffen und besetzt. Eigener Nachwuchs ist die beste Antwort auf den Fachkräftemangel. Dafür soll auch der zeitliche Freiraum gesichert werden, damit sich Beschäftigte um die Ausbildung kümmern können. Weiterbildung gehört selbstverständlich für alle Fachbereiche dazu. Frage stellen
3.5 Interkommunale Zusammenarbeit spart Geld und Zeit: Beschaffungen und Standards werden gemeinsam mit Nachbargemeinden organisiert. Frage stellen
3.6 Rats- und Ausschusssitzungen sind hybrid möglich: Wer nicht vor Ort sein kann, kann digital teilnehmen. Das sorgt für mehr Teilhabe und Transparenz sowie ein attraktiveres politisches Ehrenamt. Frage stellen
3.7 Informationen sind leicht zu finden: Eine übersichtliche Homepage der Gemeindeverwaltung und digitale Angebote machen Dienstleistungen, Termine und Sitzungsunterlagen unkompliziert zugänglich. Frage stellen
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Straßen, Verkehrssicherheit & Mobilität

Fair aufgeteilt und sicher

Unsere Gemeinde wächst – und mit ihr der Verkehr. Schulwege, Radwege, Parkplatzprobleme in der Sportmeile oder am Bahnhaltepunkt: Das sind keine abstrakten Planungsthemen, sondern Alltagsfragen, die Bürgerinnen und Bürger täglich beschäftigen. Wir wollen einen Verkehrsraum, der fair aufgeteilt ist und in dem sich alle sicher fühlen.

Dazu braucht es kein Flickwerk, sondern ein verbindliches Konzept: Der Verkehrsentwicklungsplan besteht bereits, wurde aber seit 2017 nicht aktualisiert. Wir wollen ihn fortschreiben und umsetzen, damit Straßen, Fuß- und Radwege als zusammenhängendes Netz gedacht werden. Das schließt die Frage des Parkens an Freizeitanlagen ein: Hier wollen wir pragmatische Lösungen, die Anwohnerinnen und Anwohner schützen und gleichzeitig Besucherströme sinnvoll steuern.

So soll Mobilität in Adendorf und Erbstorf bis 2036 aussehen – lieber früher als später:

4.1 Kernforderung Die Straßenausbaubeiträge sind abgeschafft: Straßen sind Gemeinschaftseigentum und werden über den Gemeindehaushalt finanziert und nicht durch Sonderbelastungen einzelner Anwohnerinnen und Anwohner. Frage stellen
4.2 Schwerpunkt Bis 2036 gibt es ein verbindliches Infrastrukturkonzept für Straßen-, Fuß- und Radwege – nicht Stückwerk, sondern ein planvoll saniertes und funktionierendes Netz. Frage stellen
4.3 Schwerpunkt Die Hauptverkehrsachsen sind im Gleichgewicht: Verkehr wird nicht auf einzelne Straßen verlagert, sondern fair verteilt. Frage stellen
4.4 Schwerpunkt Verkehrsströme sind fairer verteilt: Der Verkehrsraum wird partnerschaftlich zwischen Auto, Rad und Fuß aufgeteilt. Frage stellen
4.5 Schwerpunkt Der ÖPNV wird gestärkt: Die Busanbindung von Erbstorf wird gemeinsam mit dem Landkreis verbessert statt gestrichen. Frage stellen
4.6 Schwerpunkt Der neue Bahnhaltepunkt wird gut eingebunden: Verkehr und Parken werden gemeinsam mit den Anwohnenden gestaltet. Frage stellen
4.7 Schwerpunkt Parken ist fair geregelt: Anwohnende haben keine Nachteile – Auswärtige und Event-Parkdruck werden sinnvoll gesteuert. Frage stellen
4.8 Wir schaffen mit einfachen baulichen Maßnahmen, sichere Wege für alle: Schulwege, Radwege, Gehwege für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle. Frage stellen
4.9 Übersichtlicher Verkehrsraum ermöglicht vorausschauendes Fahren: Konflikte entstehen seltener, der Verkehr ist für alle sicher. Frage stellen
4.10 Adendorf und Erbstorf setzen auf adaptive Straßenbeleuchtung: Die modernisierten Laternen werden mit Sensorik nachgerüstet, sodass sie nur dann hell werden, wenn jemand unterwegs ist. Dunkle Ecken und Haltestellen werden ergänzt – das stärkt das Sicherheitsempfinden, senkt Energiekosten und reduziert Lichtverschmutzung. Frage stellen
4.11 LKW- und Wohnmobil-Parken ist geordnet und begrenzt, damit Schulwege und Wohnstraßen nicht belastet werden. Frage stellen
4.12 Parkraumbewirtschaftung wird als Pilot geprüft: Fokus auf Auswärtige (Eishalle/Freibad) und Event-Spitzen – mit Schutzregeln für Anwohnende. Frage stellen
4.13 Parkflächen werden durch begrünte und mit Photovoltaik belegte Dächer verschattet – etwa am Freibad: Das spendet Schatten, verbessert das Mikroklima und erzeugt Strom, der als Ladestrom direkt vor Ort verkauft werden kann. Frage stellen
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Klima, Energie, Umwelt & Ortsqualität

Klimaschutz, den man sieht

Wir denken Klimaschutz und Ortsqualität zusammen: Grünflächen, Treffpunkte und Aufenthaltsorte sind kein Widerspruch zum Klimaschutz – sie sind Teil davon. Adendorf braucht neben einer lebendigen Ortsmitte mehr Orte der Begegnung: Orte, an denen man verweilt, miteinander ins Gespräch kommt und die Gemeinschaft erlebt.

Lokaler Klima- und Umweltschutz sind dabei keine Luxusthemen, sie sind Daseinsfürsorge. Hitzesommer, Starkregenereignisse und steigende Energiekosten betreffen Adendorf direkt. Wir wollen Klimaschutz konkret und sichtbar umsetzen: mit entsiegelten Flächen, dezentraler Energieerzeugung und einem Ort, der sich auch bei 35 Grad im Sommer gut anfühlt.

So stellen wir uns die Entwicklungen im Bereich Klima, Energie und Ortsqualität bis 2036 vor:

5.1 Kernforderung Bis 2036 sind gemeindliche Flächen spürbar entsiegelt. Dadurch kann sich das Ortsklima verbessern, Wasser kann versickern, Hitzeinseln nehmen ab. Frage stellen
5.2 Kernforderung Neue und umgestaltete Flächen schaffen Aufenthaltsqualität: informelle Treffpunkte, Grün und Schatten. So fühlt sich der Ort besser an. Frage stellen
5.3 Schwerpunkt Adendorf entwickelt sich durch gezielt geförderte Maßnahmen auf kommunalen und privaten Flächen zur Schwammstadt: Schwammgärten, Gründächer und versickerungsfähige Flächen halten Regenwasser im Kreislauf und sorgen für Abkühlung. Frage stellen
5.4 Schwerpunkt Das Klimaschutzkonzept ist für uns verbindlich. Beschlossen heißt nicht umgesetzt. Klimaschutz wird vor Ort sichtbar, mit Projekten, die man im Alltag sieht und den Menschen nützen. Frage stellen
5.5 Schwerpunkt Es gibt ein Konzept für kommunale und private PV-Anlagen: Energieerzeugung wird systematisch weiter ausgebaut. Frage stellen
5.6 Schwerpunkt Die Gemeinde entwickelt mit Bürgerinnen und Bürgern ein gemeinsames Stromkonzept: "Bürgerstrom" wird konkret nutzbar: Lokal und kostengünstig erzeugter Strom für alle. Frage stellen
5.7 Die Baumschutzsatzung wird konsequent angewendet: Baumerhalt ist die Regel, auch bei Bauvorhaben. Wo Bäume weichen müssen, wird gleichwertig nachgepflanzt und die Umsetzung nachverfolgt. Frage stellen
5.8 Der sparsame Umgang mit Trinkwasser ist selbstverständlich: Öffentliche Flächen werden wassersparend bewässert, Regenwasser wird dafür genutzt, und die Gemeinde beteiligt sich aktiv an der Sicherung der Wasserversorgung in der Region. Frage stellen
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Zusammenhalt & Begegnung

Beteiligung, die wirkt

Ein guter Ort zum Leben ist mehr als Infrastruktur. Er ist ein Ort, an dem Kinder sicher aufwachsen, Familien Unterstützung finden, Jugendliche ernst genommen und Ältere nicht vergessen werden. Und er ist ein Ort, in dem ehrenamtliches Engagement optimal unterstützt wird und Wertschätzung erfährt.

Wir wollen Beteiligung konkret machen: nicht als Symbolpolitik, sondern als echte Mitwirkung. Bürgerräte, Jugendrat, Bürgersprechstunden – das sind keine Pflichtübungen, sondern Werkzeuge, die wir ernsthaft einsetzen und davon profitieren wollen.

So stellen wir uns unsere Gemeinde in der Zukunft vor:

6.1 Schwerpunkt Es gibt eine koordinierende Stelle fürs Ehrenamt: Vermittlung, Beratung, Veranstaltungskalender, Unterstützung – Engagement wird leichter. Frage stellen
6.2 Schwerpunkt Bürgerräte werden projektbezogen eingesetzt – z. B. Entwicklung von Fahrrad- und Autoverkehr. Beteiligung wird konkret und wirksam. Frage stellen
6.3 Schwerpunkt Der Jugendrat ist politisch stabil und wird ernst genommen – mit verlässlichen Wahlen und echter Beteiligung. Frage stellen
6.4 Schwerpunkt Ein Dorfgemeinschaftshaus ist etabliert: ein Ort für Begegnung, Vereine und gemeinsame Aktivitäten. Frage stellen
6.5 Bürgersprechstunden sind etabliert: Anliegen werden ernst genommen und konsequent bearbeitet. Frage stellen
6.6 Die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute wird unterstützt und gefördert – so bleiben die Feuerwehrstandorte in Adendorf und Erbstorf stark. Das sorgt für unsere Sicherheit und stärkt die Gemeinschaft. Frage stellen
6.7 Ein Familienzentrum ist zentraler, niedrigschwelliger Treffpunkt: Angebote für Kinder, Familien, sowie Seniorinnen und Senioren greifen ineinander. Frage stellen
6.8 Ein Seniorenbeirat ist etabliert und bringt die Perspektive älterer Menschen in der Gemeinde verlässlich in Entscheidungen ein. Frage stellen
6.9 Geflüchtete werden durch Integrationshelferinnen und -helfer aktiv in Kontakt mit der Gemeinschaft gebracht und über Angebote informiert. Frage stellen
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Ortsentwicklung: Wohnen für Jung und Alt

Behutsam und bezahlbar

Adendorf und Erbstorf sollen sich behutsam weiterentwickeln. Wir müssen für Wohnraum sorgen, der wirklich gebraucht wird – bezahlbar, altersgerecht und für alle Generationen. Und wir wollen geordnet bauen, damit gewachsene Wohngebiete ihren Charakter behalten.

So stellen wir uns Bauen und Wohnen in Adendorf und Erbstorf in der Zukunft vor:

7.1 Schwerpunkt Nachverdichtung wird über verbindliche Bebauungspläne gesteuert: Wohnraum entsteht geordnet, damit gewachsene Wohngebiete ihren Charakter behalten. Frage stellen
7.2 Schwerpunkt Verwaltung und Politik bringen gemeinsam Bebauungspläne für bestehende Wohngebiete voran. Klare Regeln sorgen für nachbarschaftsverträgliches Bauen und beschleunigen Baugenehmigungen. Frage stellen
7.3 Schwerpunkt Wir schaffen Wohnraum, der wirklich gebraucht wird: bezahlbare Etagenwohnungen, altersgerechtes und Mehrgenerationenwohnen, statt immer neuer Einfamilienhäuser. Frage stellen
7.4 Schwerpunkt Neue Baugebiete entstehen vorzugsweise auf Gemeindegrund und für den Bedarf vor Ort – nicht für Investoreninteressen. Frage stellen
7.5 Schwerpunkt Wo private Investoren bei hohen Zinsen und Baupreisen nicht bauen, springt die Gemeinde ein, z. B. mit einer eigenen kommunalen Baugesellschaft. So wie es bereits heute erfolgreich in anderen Gemeinden umgesetzt wird. Frage stellen
8

Bildung

Verlässlich vor Ort

Gute Bildung beginnt vor Ort. Wir stehen für verlässliche Betreuung, moderne Schulen und Bildungsorte, die allen offenstehen.

So soll Bildung vor Ort bis 2036 aufgestellt sein:

8.1 Schwerpunkt Die Grundschule ist am Standort Weinbergsweg modern aus- bzw. neu gebaut, Betreuung gelingt, und es gibt genügend pädagogisches Fachpersonal und Hausmeister. Frage stellen
8.2 Schwerpunkt Die Kitas sind modern gehalten und das gute Betreuungsangebot ist gesichert. Frage stellen
8.3 Schwerpunkt Die Bibliothek ist als moderner Ort für Bildung und Begegnung gestärkt. Frage stellen
8.4 Ganztags- und Ferienbetreuung ist verlässlich organisiert und steht allen Kindern offen. Eltern wissen frühzeitig, wie und durch wen sie stattfindet. Frage stellen
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Lebensqualität

Der Ort funktioniert im Alltag

Lebensqualität entsteht im Kleinen: ein sauberer Ort, ein schattiger Sitzplatz, ein schönes Freibad, die Straßenlaterne, die funktioniert und Schlaglöcher, die gefüllt sind. Diese Dinge klingen unspektakulär – aber sie sind es, die den Unterschied machen zwischen einem Ort, in dem man lebt oder wohnt.

Es geht darum, dass der Ort im Alltag funktioniert und sich gut anfühlt. Das schließt Freizeitangebote genauso ein, wie Ordnung, Sauberkeit und die Verlässlichkeit der Infrastruktur.

So soll sich in unserer Vorstellung die Lebensqualität in unserer Gemeinde entwickeln:

9.1 Schwerpunkt Unsere Angebote sind nachhaltig gesichert: Freibad, Eishalle, Bibliothek und Jugendzentrum (JUZ) sind weiterentwickelt und für alle zugänglich. Insbesondere das JUZ hat bedarfsgerechte Öffnungszeiten. Frage stellen
9.2 Schwerpunkt Naherholungsgebiete – z. B. die Teichaue – sind erhalten, aufgewertet und ermöglichen neue Nutzungen und Veranstaltungen. Das steigert die Attraktivität der Orte und den Erholungswert. Frage stellen
9.3 Ortsleben ist lebendig: Dorf- und Sportfeste werden aktiv gefördert und weiterentwickelt. Frage stellen
9.4 Die Gemeinde ist sauber und einladend: genug Mülleimer und Aschenbecher – auch an Bänken – gehören zum Standard. Frage stellen
9.5 Es gibt ausreichend schattige Plätze, an denen man verweilen und sich treffen kann – gerade in heißen Sommern. Frage stellen

Unser Versprechen an Adendorf und Erbstorf

Dieses Programm ist kein Wunschzettel. Es ist das Ergebnis echter Auseinandersetzung mit dem, was in Adendorf und Erbstorf gebraucht wird – und was realistisch umsetzbar ist. Wir wissen, dass nicht alles auf einmal geht. Aber wir wissen auch, dass man anfangen muss.

Als Die Unabhängigen-ABAE stehen wir für eine Kommunalpolitik, die nicht nach Parteivorgabe, sondern nach Lage der Dinge entscheidet. Wir sind Ihre Stimme im Gemeinderat ohne Parteipolitik, dafür mit Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gemeinschaft.

Sprechen Sie mit uns. Kommen Sie zu unseren Veranstaltungen und Wahlständen, z. B. auf dem Rathausplatz.

Gute Kommunalpolitik beginnt mit dem Dialog.

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Die Unabhängigen–ABAE
Aktive Bürgerinnen und Bürger für Adendorf und Erbstorf.

Ihre Wählergruppe für den Gemeinderat
unabhängig. parteilos. sachlich.